Dann lasst mich kurz erzählen, wir wir zu ihm kamen...
Ich bin mit meiner Pilzi ein mal am Tag mit einem anderen Hund von der Station Spazieren. Da wir von Mülkippen auf zwei seiten umrahmt werden, bleibt es nicht aus, auch hierlang zu flanieren
Es gibt immer mal wieder ganze Rudel von Müllkippenhunden, die oftmals als ganzes vor Ort ausgesetzt werden, gesammelte Werke sozusagen. Einige Tage zuvor war uns schon aufgefallen, dass unsere Hunde öfter Mal anschlugen und gesehen hatte ich vor einigen Tagen aus der ferne bereits einen dreier- Pack, der sich aber schnell von dannen machte, als ich näher kam.
Diesmal hatte ich noch unsere Angie dabei, und als wir auf das Plateau der einen Müllkippe zusteuerten, sprang uns schwanzwedelnd dieser Clown entgegen. Vor Angie und Pilzi bog er sich fiepend und unterwürfig und liess sich von mir nach kurzem Zureden sofort anfassen. Recht dünn war er, aber ansonsten eindeutig ein ausgesetzter Haushund.
Aus Pilzis Halsband und meinem Gürtel improviesierte ich eine Möglichkeit, ihn fest zu machen, was ansich nicht schwer war, denn offenbar kannte er so eine Prozedur. Wenn doch nur der üble Verwesungsgestank seiner vermutlich zuvor eingenommenen Mahlzeit nicht gewesen währe...
Ich habe dann mit meinem Handy Samira bescheid gesagt, das wir wohl einen neuen Mitbewohner haben und bin mit meinem aufgestockten Gassiteam losgezuckelt!
Während des Weges verschwanden alle Leckerlies im Schlund des Neulinges (sehr zum Missfallen Pilzi`s, denn da kennt sie eigendlich gar keine Brüderlichkeit...

), und wir erreichten fast problemfrei die Villa Kunterbunt.
Nur als unsere Rasselbande zur Begrüßung einheitlich laut bellten, ergriff mein "Mitbringsel" etwas die Furcht...zu guter Letzt habe ich ihn dann über die Schwelle getragen und roch im Anschluss genauso verlockend übel wie er...
Er war an diesem Tag nicht unser einziger Neuzugang...die anderen zwei, welche auf eigenen verschlungenen Pfaden den Weg auf die Station gefunden hatten, hatten es bestimmt einfacher, sich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen, mit diesem "Natürlichen Raumparfümör"
eau de Müllkippe
Der Name "Skoupi" ist recht schnell entstanden, denn es leitet sich von dem griechischen Wort "Skoupidia" ab, was Müllkippe bedeutet...außerdem klingt es sehr lebhaft und das ist er ja auch!
Muffeln tut er nicht mehr, aber neugierig, und jederzeit bereit zur Futteraufnahme isser immer!!!
