Hallo,
vielen Dank für die aufmunterden Worte. Ich wollte nur über Kurt´s Fortschritte berichten. Vier Wochen ist Kurt nun bei uns. Kurt ist ein sehr sanfter Rüde geworden. Er lässt wirklich alles mit sich machen, Ohren sauber machen und Zähne putzen. Mit unserer Mimmi ist er ein Dream-team geworden. Er akzeptiert andere Hunde, wenn sie nicht zu groß sind. Spielen mit ihnen tut er nicht, aber er liegt und entspannt sich unter ihnen. Damit habe ich schon viel gewonnen, denn seine Agressivität ist seine Unsicherheit. Er ist kein böser Hund. Er ist ein Schatz und ich bin froh, ihn zu haben. Als ausgebildeter Jagdhund akzeptiere ich seine Qualitäten als Vorstehhund, denn das kann er hervorragend. Da er immer noch Löcher im Zaun sucht und findet, zieht er einen 30 cm Treibball zur Freude der anderen Hunde hinter sich her. Damit kann er nicht mehr entwischen. Als Kontroll-Freak wird er zuhause immer abgewiesen, wenn er zudringlich wird, um nach 5 Minuten herangerufen und ins Koma gekrault zu werden. Er entspannt sofort, legt sich auf den Rücken und pennt nach 2 Munuten. Ja, wirklich, nach einer Minute verdreht er die Augen, träumt und schläft fest ein.
Ja, über Kurt´s Entwicklung bin ich ein wenig stolz. Und es wird mit jedem Tag besser. Allerdings habe ich ja auch die Zeit, jeden Tag 2 - 3 Stunden auf dem Platz zu üben.
Ein Treibball ist aus hartem Plastik und hat ein Durchmesser von 30 cm. Die Hunde können ihn nicht kaputt beissen und müssen ihn mit dem Kopf voran treiben, dass macht ihnen viel Spaß, wenn sie es erstmal begriffen haben. Ich habe nun ein Loch gebohrt (eins ist schon vorhanden) und eine 5 m Schleppleine angebunden. So bleibt Kurt, wenn er ausbüchst, mit dem Ball im Zaun hägen. Somit kann sich Kurt frei bewegen, der Ball stört ihn nicht. Kann anderen Hunden ausweichen oder sie ihn ihre Schranken weisen, wie er will. Das hat seine Unsicherheit enorm reduziert. Er ist der Platzhirsch. Kleinere Hunde werden akzeptiert, größere Hunde machen ihm Platz und weichen aus, sobald er knurrt. Aber das kriege ich auch noch in den Griff. Die leicht fühlbaren Schrotkugeln brauchen nicht entfernt werden. Sollte er mal in Narkose gelegt werden, dann werden sie allerdings mit entfernt. Einzige Sorge ist, wenn die Kugeln noch aus Blei sind, wird er irgendwann an Bleivergiftung sterben, denn alle Kugeln kann man nicht entfernen. Aber ich hoffe, sie sind aus Stahl.
Das hört sich doch wirklich prima an und du kannst sicher zu Recht stolz auf dich sein, das er in so kurzer Zeit solche Fortschritte gemacht hat.
Ich bin wirklich froh, das er in so kompetente Hände gekommen ist !
Liebe Grüße
Susanne
Hallo,
ich hoffe die Bilder von Kurt und Mimmi kommen an. Ich muß vorher noch ein sehr großes Lob an die Hundebesitzer los werden, die Kurt und mir die Gelegenheit gegeben haben, den kleinen Kerl in ein Hunderudel zu integrieren. Sie haben auch viel Geduld gezeigt, obwohl Kurt ihre Hunde angriff. Mittlerweile hat Kurt die Hunde akzeptiert. Wenn ich mir vorstelle, dass Kuirt nicht diese Möglichkeiten gehabt hätte, wäre er wohl nie abgeleint und bei seinen Artgenossen integriert worden, denn auf der Straße greift er jeden Hund an.
Also, wer hier mitliest und mit Kurt zu tun hatte,
herzlichen Dank.
Viele Grüße
Hartmut
Halllo,
nein, Spaziergänger sind das nicht. Spaziergänger gehen auf die andere Straßenseite oder zurück, oder nehmen ihren Hund auf den Arm, wenn Kurt in der Nähe ist. Hier sind absolute Hundekenner, die Kurt´s Unsicherheit erkennen und abwarten, was Kurt veranstaltet. Auch wenn seine Mimmi mit anderen Hunden herum balgt, bleibt er mittlerweile gelassen, wie auf einem Bild gezeigt wird. Aber Spaziergänger sind das nicht, sondern Leute, die ihre Hunde kennen, Kurt´s Agressionen kennen und nach ein paar Minuten auch Kurt´s Verhalten einschätzen können.
Kurt ist jetzt einige Monate bei uns. Es wird wohl der letzte Bericht über ihn sein. Ja er hst sich prächtig entwickelt und einige Kilo zugenommen. Ich hatte es es für nicht möglich gehalten, ihn mal abzuleinen. Bisher war er auch auf der Freilaufffläche mit einem Treibball unterwegs. Mittlerweile ist seine Bindung zu mir und meiner Familie so groß geworden, dass man ihn ohne weiteres auch im Freilanf ableinen kann. Er kommt auf ein Fingerschnippen zu uns. Zuhause hat er sich zu einem Schmuser entwickelt, der nachts in einer Transportbox schläft. Seine Kontrollfunktionen hat er weitgehend abgelegt. Immer noch attackiert er noch andere Hunde, aber er ist aus jeder Situation abrufbar.
Ich freue mich sehr,das ihr Kurt so viel Sicherheit gebt und er jetzt abrufbar ist.Das ist wirklich ein toller Erfolg!
Warum wird das der letzte Bericht sein?Ich hatte mich schon auf Fotos von eurem Kurt gefreut...
Wir haben auch gerade einen Bretonenmix als Pflegie hier