Vielen Dank an alle für die lieben Wünsche für unser Duo und uns. Nachdem die Aufnahme von Sari überlegt aber doch sehr schnell vonstatten ging, musste sie auch noch gleich mit uns von Sonntag bis gestern einen Kurztrip starten. Gastgeberin war Jule, acht Jahre alt, eine tcheschiche Bracke, die für die Jagd ausgebildet ist.
Nach zehn Minuten hatten sich die drei abgeschnuppert und die Rollen akzeptiert. Jule hat Wohnung und Garten frei gegeben, lediglich einen Abstand von rund 2 m um ihr Körbchen hat sie sich mit einem deutlichen Wuff vorbehalten. Das waren drei Tage, in der sich Sari und die Beziehung zwischen Sari und Luis fast stündlich entwickelt haben. Faszinierend, das zu beobachten. Luis hat auch schon verstanden, dass Sari langsamer als er und auch weniger futtert. Deshalb wartet er sehnsüchtig bis wir das "Resteessen" freigeben.
Als wir gestern nach Hause kamen - und die kleine Maus das erkannte - rannte sie schwanzwedelnd durch die Wohnung schnupperte alles ab und sprang sofort zur Entspannung in - unser Bett - ENDLICH ZUHAUSE!
Stress macht der kleinen Maus noch das Auto fahren, da hoffen wir für sie auf Besserung, aber auch das wird schon.
Heute Morgen haben wir die beiden nach einem schönen Spaziergang dann mal richtig mit Suchspielen beschäftigt. Erneut ein Moment, in dem uns das Herz aufging. Kein Stress unter den beiden, Sari lernt wahnsinnig schnell, nach dem Motto: "was der große kann, will auch ich lernen". Jetzt liegen beide auf ihren Plätzen und verschnaufen erstmal.
Wir konnten nicht anders und haben den Beitrag jetzt noch richtig mit Bildern vollgeknallt.
Fütterung der Raubtiere
Hoffentlich ist die Kleine bald fertig.
Eine kleine, aber stolze Maus
Luis, macht es vor, Leckerchen im Handtuch suchen und auspacken
Kann ich auch, und Papas T-Shirt riecht sogar noch besser
Ich zeig' Euch mal wie's geht: Schlaufe schnappen,
Schublade aufziehen...
und Leckerchen rausholen. Ist doch einfach.
So Sari, jetzt zeig' ich dir mal was schweres, Pfote auf den Knauf...
Schublade mit der Pfote aufziehen und Leckerchen hinein!
Jetzt wühlen wir gemeinsam im Handtuch, Luis rollt es auf...
ich schnuppere mit und darf das gefundene Leckerchen behalten, ich habe doch einen tollen Bruder!
Und zum Schluss noch Futterbällchen spielen. Ich muss den Ball rollen, solange bis ein Leckerchen rausfällt. Wir kommen uns hier gerade ins Gehege, es gibt aber keinen Grund zum Streiten. Ist doch Klasse, oder?
Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig.