alles über Marco
von Heidi.Sch » 23.05.2014, 10:58
So wie es mir erzählt wurde …
Wie aus heiterem Himmel – ist ein beliebter Spruch - es muss aber ein grauer, nasser Himmel gewesen sein, als sich eine hochträchtige Hundemama und ihr Mann auf dem verwilderten unbewohnten Nachbargrundstück einquartiert haben. Und ich verspreche Euch, es war nicht zu Weihnachten sondern Ende Januar als spielende Kinder plötzlich die Hunde fanden. Sie hatten sich dort eine richtige kleine Höhle gebaut und dort lagen nun Mama, Papa und 5 kleine Welpen. Vorher hatte keiner diese Hunde hier in Porto Koufo gesehen. Von nun an gab es Fressen für die Hunde, denn wo 16 Katzen satt werden, reicht es auch noch für 7 Hunde. Alle haben geholfen und Hundefutter besorgt und sich gekümmert. Trotzdem wurde die Hundemama vergiftet aufgefunden und auch 3 der Babys sind gestorben. Jetzt hat sich der Papa gekümmert. Er hört gut auf den Namen Marco. Marco spielt mit den beiden Hundemädchen „Leni“ und „Roxi“, er geht mit ihnen spazieren, er kuschelt mit ihnen und wärmt sie. Als wenn das noch nicht genug wäre, hat er auch noch eine kleine Katze adoptiert. Sie lag von Anfang an zwischen den 5 Welpen und spielt heute noch mit den Hunden und schläft zwischen Marco, Leni und Roxi auf einem Teppich.
Nun werden die Hunde aber zu lebhaft um hier im Garten zu wohnen. Die meisten Katzen leben nun wieder in den Tavernen und die 4 „alten“ Katzen werden hier verpflegt. Aber für die Hunde und auch die kleine Katze suchen wir ein neues Zuhause.
Marco ist ein ganz ruhiger sanfter Hund, (das Alter müsste von Samira festgestellt werden) die beiden Welpen sind wie gesagt Ende Januar geboren. „Leni“ ist die kleine Wilde, sieht aber ihrem Vater ähnlich, während „Roxi“ ruhiger und zurückhaltender ist und das Aussehen von ihrer Mutter hat. Geprägt durch die vielen Tiere hier und den frühen Bezug zu Menschen, sind alle gut sozialisiert und gut vermittelbar. Auch das kleine Kätzchen sucht immer jemanden zum Schmusen und würde sich über ein eigenes Körbchen freuen.
Heidi
Die Welt, in der wir leben, ist uns von den Insekten nur geliehen worden. (Fabre)