Ein lautes energisches Hupen.....das hört sich nach Notfall an!! Da steht Panajotti und seine Frau am Tor und erzählen ganz aufgeregt, das sie einen kleinen Hund gefunden haben der wohl von einem Auto angefahren sein muss..Dann machten sie die Autotüre auf und das was man da sah erinnerte einen eher an einen dreckigen stinkenden alten Lumpen den jemand weggeworfen hat.....Wir nahmen ihn sofort auf und konnten bei näherem hinschauen erkennen das es ein völlig verwahrloster kleiner Rüde war. Er hatte scheinbar keine äußeren Verletzungen aber er belastete sein vorderes linkes Bein nicht es hing an ihm als ob es gar nicht zu ihm gehören würde. Der Arme Kerl ist völlig verfilzt und schleppte in diesem Filz auch noch so allerhand Dinge mit sich herum die sich anscheinend in seinem Fell verfangen hatten.Ein trauriger Anblick der auch noch ununterbrochen wedelte als ob er bemerkt hatte, das wir alle ein völlig verstörtes Gesicht bei seinem Anblick machten. Er schien uns sagen zu wollen:“ Ach, ist doch alles nur halb so schlimm ich lebe immerhin noch..“
Beim näheren abtasten des Beines konnte man keinen Bruch feststellen...alle Gelenke waren ein band frei, dann aber als man in Richtung Schulterblatt und dem Stück Wirbelsäule da zischen kam, merkte man schon das da etwas nicht stimmte. Nein, nicht schon wieder eine Wirbelsäulenverletzung..... wie auch immer das passiert ist, keiner weiß es. Die stelle an der Wirbelsäule ist nicht typisch für einen Autounfall....Es sieht eher nach einer Misshandlung durch einen menschlichen Fuß aus.....Ein Tritt von oben auf den kleinen Hund....
Wir nannten den kleinen Mann spontan Lumpi und boten ihm erst ein mal was zu Essen und zu trinken an. Mittlerweile ist Lumpi von all seien ungewollten Souvenirs in seinem Fell und einem Großteil seines Filzes befreit und wiegt jetzt auch ca. ein Kilogramm weniger. Was so ein Haarschnitt nicht aus macht, Lumpi hat sich zu einem hübschen Hundi gemausert. Jetzt werden erst ein mal alle Maßnahmen veranlasst um seiner Wirbelsäulenverletzung her zu werden.



