heute mag ich euch Bubby vorstellen:
Bubbies Geschichte ist eine ist man eher ungern erzählt. Als er das erste Mal zu uns kam war er stark vernachlässigt, sein weißes Fell war stellenweise bis auf die Haut runter verfilzt und wurde nachdem man ihn hier kastriert hat, auch gleich geschoren. Eleni, die ihn zu uns brachte, nahm ihn erst einmal wieder mit, da er einen Besitzer hat. Eine Tierschutzorganisation aus Athen hatte Bubby an einen Mann aus Olympiada vermittelt, ob sie wussten, dass dieser Bubby nur an der Kette halten wird, wissen wir nicht. Bubby wurde bei diesem Mann den ganzen Tag an der Kette gelassen und sträflich vernachlässigt, erst als Eleni ihn entdeckte und täglich zu ihm kam, wurde er zu mindestens zeitweise von der Kette abgemacht. Nach einiger Zeit und Zureden von Eleni, hat der Mann eingewilligt den ungefähr zwei Jahre alten Rüden kastrieren zu lassen, aber dass Kettenhaltung absolut undiskutabel ist, sah der Mann erstmal nicht ein. Es hat Eleni dann noch einiges an Geduld und Mühe gekostet den Herrn davon zu überzeugen, dass er hier auf der Station besser aufgehoben ist.
Nun lebt Bubby hier bei uns auf der Station ohne Kette die ihn festhält. Der ca. zweijährige Rüde ist zwar anfänglich etwas schüchtern, gewinnt aber nun immer mehr an Selbstsicherheit, was wohl daran liegt, dass er in der letzten Zeit nicht viel neues kennengelern hat. Er ist verträglich mit Artgenossen und genießt es mit ihnen um die Wette über den Hof zu flitzen. Daher wäre Bubby sicher auch als Zweithund gut untergebracht. Fremden Menschen gegenüber war er anfangs etwas skeptisch, was aber durch die intensive Arbeit von Eleni auf ein Minimum reduziert wurde. Mittlerweile ist es so, dass er nur eine kurze Eingewöhnungsphase braucht, um schwanzwedelnd auf den Menschen zu zukommen.
Liebe Grüße von der Station
Patty




