Wenn die Menschen Tieren gegenüber nicht so schei... wären, würde ich sofort mein Bündel packen und meinen ersten Wohnsitz dahin verlegen.
Bei einem meiner Segelurlaube war ich auch auf Santorini. Ein wunderschönes Archipel im Süden der Kykladen. Wir ankerten allerdings nicht im Yachthafen sondern etwas abseits in einer Naturbucht. Auf jeden Fall sind wir in die "große Stadt" der Insel gelaufen und hatten eine schönen Abend. Der Rückweg war allerdings die reinste Odyssee! Wir sind durch die Gassen geirrt, ohne zu wissen, wo wir sind. Natürlich ständig auf und ab, ohne wirkliche Gehsteige. Ich musste genau aufpassen, wo ich hintrat. Also immer mit den Augen nach unten; Straßenbeleuchtung gab es selbsredend nicht.
Wie ihr ja sicher inzw. mitbekommen habt, bin ich Atheist.
Als ich aber zwischendurch hoch blickte, glaubte ich eine Erscheinung zu haben. Und zwar den Teufel persönlich!

Im Gegenlicht stand ein Wesen mit zwei Hörnern! Mir ist fast das Herz stehen geblieben.

Nachdem ich wieder bewegungsfähig war stellte ich fest, dass es sich um einen halb verhungerten Esel handelte, der an den Vorderfüßen gefesselt war und in der Dunkelheit mühsam Futter suchte. Da bin ich vor Wut fast durchgedreht und der Urlaub war für mich gelaufen.