von Sandra T. » 24.01.2017, 10:14
Ach Tina, ich weiß wie schockiert du jetzt bist... Rosi hatte ja vor einem 3/4 Jahr den ersten Anfall. Bei ihr ist es wohl keine Epilepsie, sondern es wird ein Tumor vermutet. Aber es ist wie du beschreibst: ganz plötzlich krampft sie, reagiert auf nichts und ist trotz weit aufgerissener Augen nicht ansprechbar. Nach ein 3-5 Minuten ist der Spuk vorbei. Sie bekommt dann zuerst die Hinterbeine nicht koordiniert und schleift sie hinter her, aber nach weiteren 1-2 Minuten ist auch das vorbei und sie ist die Alte. Rosi scheint von den Anfällen vollkommen unbeeindruckt und genießt danach wieder ihr Leben. Die Anfälle kommen unregelmäßig aber immer wieder. Mittlerweile habe ich mich schon fast dran "gewöhnt". Ich helfe ihr am Besten damit, dass ich sie dann streichele und beruhige (manchmal auf den Arm nehme oder auf ein weiches Lager lege). Wenn ich merke der Krampf löst sich lasse ich sie in Ruhe und gehe zur Tagesordnung über. Rosi macht das dann auch. Auch Xenia und Tyson sind nicht mehr so aus dem Häuschen wie am Anfang und lassen sie dann in Ruhe. Ich habe mich entschieden es wie Rosi zu sehen und versuche die gemeinsame Zeit zu genießen. Es ist leider nicht zu ändern und die Entbehrungen aus dem vorherigen Leben haben halt Spuren hinterlassen. Aber es ist einfach nur ungerecht, dass so liebe Seelchen mit sowas gestraft sind... Fühl dich gedrückt....
Liebe Grüße Sandra