wurde in Nikiti in einem Laden oft an der Kette gehalten. Sein Besitzer kam nicht mehr mit ihm zurecht weshalb er ihn bei Samira abgeben wollte, die Louis aus Platzmangel aber leider nicht aufnehmen konnte.
Daraufhin hat der Besitzer hat ihn einfach 20 km entfernt in Gerakini ausgesetzt.
Als Samira nachgefragte, wo denn sein Hund geblieben wäre, wollte er zunächst nicht verraten wo der Hund gelandet ist. Erst nachdem Samira ihm drohte, gab er den Ort bekannt.
Leider kommt es oft vor, dass ein Besitzer sein Tier nicht umbringen kann und es deshalb in einem weiter entfernten Dorf ausgesetzt.
Leider auch keine Seltenheit - die Tiere werden von der Kette gelassen, nicht mehr gefüttert, mit Steinen beworfen oder Schrot beschoßen in der Hoffnung, dass sich das "Problem Hund" dadurch von selber erledigt.
Ein großes Problem für die Hunde, die in einem fremden Revier ausgesetzt werden ist, dass sie weder Wasser, Futter noch geschützte schattige/trockene Plätze kennen. Dazu kommt meist größere Problem - die örtlichen Streuner, die natürlich ihr Territorium gegen fremde "Eindringlinge" verteidigen.
Außerdem haben die Menschen in der neuen Umgebung Angst vor dem neuen Hund oder fühlen sich durch heulen und bellen gestört weshalb sie zu Gift greifen.
Louis ist im Umgang mit anderen Hunden meist friedlich, nachdem abgeklärt ist dass er der Chef ist, lässt er sich dann auch schon öfters ärgern. Khan macht das regelmässig aber Louis lässt sich durch ihn nicht aus der Ruhe bringen.
Mit Menschen hat er kein Problem, nur sollte er nicht einfach nur mal so gestreichelt werden, und wenn er anfängt seine Zähnchen zu zeigen ist es ratsam, seine Hände bei sich zu behalten. Aus diesem Grund möchten wir ihn nicht vermitteln - es ist zu riskant da er es im Zweifelsfalle nicht beim drohen lässt und leider auch schon zugeschappt hat. Hier auf der Rettungsinsel ist das kein Problem, er hat genügend Möglichkeiten sich zurückzuziehen wenn es ihm zu eng wird.
Louis hat liebe Paten gefunden.Vielen Dank!





