Amina eine völlig verängstigte Jagdhündin wurde uns von tierlieben Griechen gebracht. Ich traute meinen Augen nicht als sie ihren Kofferraum aufmachten. Ein riesiges ängstliches paar Augen blickte mir entgegen und als ich dann meinen Blick über ihren Körper gleiten ließ blieb mir der Atem Weg......Ihr linkes Vorderbein war völlig zerschmettert......und hing schon fast nutzlos wie ein Fremdkörper an ihrer Schulter.
Die Beiden Frauen berichteten mir, das sie sie neben einer Tierfalle (ähnlich wie eine kleinere Bärenfalle) gefunden haben.
Auch sie sichtlich geschockt und Hilfesuchend konnten es kaum fassen.
Hier galt es schnell zu handeln, denn niemand konnte wissen wie lange dieser Vorfall schon her war und wie lange die bis auf die Knochen abgemergelte Hündin schon mit dieser falle gekämpft hatte. Auch konnte durch die offenen Trümmerteile ihres Bein eine Menge Bakterien in die übrigen Knochen gelangt sein und die Hündin an den Rand ihres Lebens führen.....
Ich schickte die beiden besorgten Frauen auf dem direktem Wege nach Rücksprache mit ihm zu unserem Tierarzt.
Dort angekommen, bekam ich dann einen Anruf von unserem Tierarzt, der mit Schimpfausdrücken nicht hinter dem Berg halten konnte und sich nur noch in über sein eigenes Volk aufregte. Nach dem er sich etwas beruhigte kam man zu dem Entschluss das nur noch eine Amputation des Beines in Frage kommt...um die Hündin zu retten..Und so wurde unsere Amina zu einem Dreibein.....
Das Vertrauen zum Menschen muss sie erst einmal wieder erlernen...
Amina macht schon einige Fortschritte die es jetzt nun gilt zu festigen..
Ich möchte euch aber trotzdem diese liebe Hündin vorstellen auch wenn es noch etwas Zeit brauchen wird bis sie in ein neues Zuhause einziehen kann. Das beste was dieser lieben ca.2Jährigen Hundedame passieren könnte, wäre eine Pflegestelle mit nicht all zu viel Trubel , in der sie die nötige Zeit und Zusprache findet. Bei uns hier vor Ort ist es nicht immer nötig diese nötigen „Nischen“ einzurichten.



