Nik aus Sarti




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Nik aus Sarti

Beitragvon margit » 16.12.2016, 21:18

heute wurde das leiden dieses kleinen rüden beendet.seit wochen versuchten ihn leute vergebens einzufangen.obwohl er sich in einem einzäunten gelände befand war dieser kleine kerl so traumatisiert vor schmerzen das es ihm immer wieder zu flüchten gelang und er sich verstecken konnte.durch ausführliche infos und guter beschreibung konnten wir heute endlich handeln.niko und ich fuhren gegen mittag nach sarti auf dieses gelände worin sich der hund befand.zu unserem erschrecken war das grundstück noch grösser als erwartet, und anfangs dachten wir wirklich nen moment das kannste so vergessen.zum glück flüchtete der kleine rüde nach ca 30 minuten in ein kleineres abgegrenztes grundstück wo niko und ich ihm die flucht nach draussen nicht mehr möglich machten.der kleine kerl war so voll mit adrinalin das wir ihn eine zeitlang hin und her laufen ließen, in der hoffnung das ihm irgendwann die puste ausgeht.nach weiteren 20 min war es dann endlich soweit.der kleine wurde müde, und niko konnte ihn mit dem betäubungsblassrohr treffen.nach weiteren 10 minuten war er ruhig, schlief aber nicht sehr tief.niko legte ihn in die box und der mann der ihn dort versorgte brachte uns zu einer tierärztin in den nächsten ort, denn der kleine nik musste dringend erstversorgt werden.als wir endlich dort waren, legten wir den armen kerl gleich auf den op.die tierärztin stand neben uns und schaute zu.und schaute zu und schaute zu.was soll ich sagen.ergebnis der geschichte dort vorort war, das ich und niko dem hund den draht aus dem mund und der haut schneiden mussten.wobei niko vorab noch beim nachbarn eine eisenzange ausborgen musste.ich glaub, niko und ich litten in diesem moment mindestens so wie der arme kleine nik auf dem op.es müssen höllische schmerzen gewesen sein für den kleinen tapferen rüden.und zwischendurch hatte ich echt das gefühl das nik es nicht schafft.dann kam die ärztin mit dem rasiergerät das alles andere als sauber und scharf war.nein leute, ich schwöre euch, ich übertreibe hier nicht. ich konnte dieser behandlung gar nicht mehr zuschaun und rief samira an.samira sagte auch sofort einpacken und hier her auf die station.und das machten wir dann auch ganz schnell.aber nicht schnell genug sodas die ärztin noch zeit hatte das falsche desinfektionsspray auf die wunden zu sprühen.nach weiteren 40 min legten wir den armen wieder in die box und fuhren zurück zur station wo samira im op schon alles vorberreitet hatte.nik kam sofort an den tropf und wurde komplett neu grundversorgt.die wunden hatten einen geruch der jetzt immer noch in meiner nase fest sitzt.samira reinigte alles,bis tief in den mund wo nik sich durch den draht der sich sehr eng quer durch seinen mund zog und ihm die seitlichen mundwinkel einschnitt schwere verletzungen zuzog.der draht zog sich über sein genick nach vorne durch den mund.zogen wir vorne an den draht um ihn durchzuschneiden, drückte sich der draht im genick noch tiefer in die offenen eitrigen und blutenden wunden.seine schmerzen können wir uns alle nicht im geringsten vorstellen.wie er in diesen teufelsdraht kam, lässt viele spekulationen in einem hoch kommen.mit sicherheit hat nik diese drahtschlinge von einer menschenhand verpasst bekommen.was immer man mit ihm vor hatte, nik konnte flüchten.
jetzt im moment schläft er tief und fest in seiner box.
niks wunden werden langsam heilen.auch wird er 1-2 operationen über sich ergehen lassen müssen, wobei sein rechtes auge auch noch entfernt werden muss, denn sein auge ist tot und läuft aus.
für seine behandlungskosten suchen wir paten. menschen denen niks schicksal genauso berührt wie uns.wir alleine können diese kosten nicht mehr tragen, es ist und bleibt einfach ein fass ohne boden.


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so fanden wir den kleinen nik an.sehr ängstlich und winselnt vor schmerzen
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das war nachdem niko sein betäubungsblasrohr einsetzte

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auf der fahrt zur tierärztin, und in der praxis


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rückfahrt zur station

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endlich sind wir da wo wir hingehören.in sichere hände !!!!!

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samira und ihr kollege "don" der alles genauestens mitverfolgte
margit
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von Anzeige » 16.12.2016, 21:18

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Beitragvon heibie » 16.12.2016, 23:06

Wie grausam, mir fehlen die Worte.
Liebe Grüße
Heike

Man kann in die Tiere nichts hinein prügeln, aber man kann manches aus ihnen heraus streicheln
- Astrid Lindgren -
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Beitragvon Heidi Giourga » 17.12.2016, 00:05

Der arme Kerl....wochenlang hat er versucht den Draht loszuwerden und hat sich dabei so tiefe Wunden zugefügt.
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Beitragvon tina » 17.12.2016, 06:21

ich sitze hier und weine
Liebe Grüße Tina


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Beitragvon Ute » 17.12.2016, 06:31

Gänsehaut, der arme kleine Kerl.
Gruß Ute
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Beitragvon Rudi » 17.12.2016, 06:53

Das ist so traurig, mir rollen die Tränen.......
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Beitragvon jajar4 » 17.12.2016, 17:17

Immer wenn man denkt man hat schon alles gesehen, kommt wieder etwas das noch schlimmer ist..unfassbar wie tapfer er ist
Liebe Grüße
Sarah & Lupo
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Beitragvon Rudi » 17.12.2016, 18:00

Extra-Spende für den armen NIK zu Weihnachten: 50 € !
LG aus ZR
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Beitragvon Rudi » 17.12.2016, 18:15

Überwiesen !
Wer macht mit ?
LG
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Beitragvon tina » 17.12.2016, 18:39

Ich
Liebe Grüße Tina


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Beitragvon Susanne » 17.12.2016, 19:50

Unfassbar....was für Schmerzen müssen das sein.
Ich mache auch mit!
Liebe Grüße
Susanne

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie Sie die Tiere behandelt
Mahatma Gandhi
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Aleppo und Nik

Beitragvon Nuri » 18.12.2016, 10:43

Schaut man sich die Ereignisse in Syrien an, braucht man sich über das Schicksal des kleinen Hundes nicht zu wundern. Es war, es ist und es wird so bleiben- der Mensch definiert seine eigene genetische Katastrophe.
Diese Erkenntnis nützt den geschundenen Wesen auf diesem Planeten aber relativ wenig. Nik sind unsere moralischen Verwerfungen völlig egal - er will einfach nur sein naturgegebenes Dasein ohne Schmerz und Pein durchleben.
Die Karen Bensinger hat es vor vielen Jahren mal so ausgedrückt: Der Mensch gießt durch seine Unvollkommenheit täglich sehr viel Leid über den Planeten. Menschen, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um die Leidtragenden kümmern, schöpfen etwas von diesen Leid ab. Sie nehmen es quasi aus freien Stücken in sich auf. Solche Menschen sind die wirklich starken Exemplare unserer menschlichen Art.
Es passt (wenn auch etwas gefühlbeduselt) in die vorweihnachtliche Zeit, daß wir das Leid von Nik auf unsere Schultern verteilen. Je mehr Schultern sich zur Verfügung stellen, umso kleiner wird die Last des Einzelnen- man könnte es auch als gelebte Solidarität bezeichnen.
"Also Brigitte, Rudi und Tina: Ihr habt unsere Solidarität, die sich auch real beziffern läßt."
Allen ein nettes Fest
Doro und Hubert
Nuri
 
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Beitragvon margit » 19.12.2016, 15:00

nik macht sich prima.er frißt und lässt sich toll behandeln von samira.schmerzen hat er jetzt eigentlich nicht mehr.

aber schaut selber

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Beitragvon margit » 19.12.2016, 16:18

fertig für heute :angel13:

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Beitragvon tina » 19.12.2016, 16:32

Tapferer Kerl
Liebe Grüße Tina


Älter werde ich später
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