diese arme junge hündin hat es auch sehr schwer erwischt.sie kam heute früh unters auto in metamorfosi, das allerdings eine tierliebe deutsche frau (die uns sehr gut bekannt ist) beobachten konnte und die hündin sofort zu uns auf die station brachte.der unfallverursache den intressierte die schwer verletzte hündin kaum,.er hielt zwar an und fuhr aber auch gleich weiter.die hündin hat es schwer am kopf erwischt, das ihr allerdings jetzt nicht richtig sehen könnt auf dem foto weil es die andere seite ist.ich wollte ihr auf keinen fall für ein foto schmerzen zufügen, indem ich sie drehe.sie hat sowieso extrem grosse schmerzen.was wir zum jetzigem zeitpunkt "wage" sagen können ist, das sie eventuell keine knochenbrüche hat.sie hat sich wohl erbrochen,das wiederrum auf eine schwere gehirnerschütterung deutet,( auch erkennbar an ihrer kopfverletzung) .allerdings war im erbrochenem kein blut dabei, das wir erstmal vermuten, das es keine inneren blutungen gibt.sobald sie transportfähig ist, wird sie auch in einer klinik untersucht, sollte sich ihr zustand NICHT verschlechtern.seit heute morgen hängt sie am tropf, um ihre schmerzen etwas zu lindern.sie versucht zu schlafen.
An Schulter und Ohr kann man ein wenig sehen wie lang dort die Wunden sind. Und da fühlt man schon mit der armen Maus. Ich glaube wenn ich dann auch noch ihren verletzten Kopf und das Gesicht sehen würde, würde ich nur noch heulen. Ich bewundere euch sehr, dass ihr in solchen Momenten mit klarem Kopf helfen könnt. Mich würden wahrscheinlich die Emotionen überrollen. Daumen sind gedrückt, dass die Maus es diesmal schafft!!!
Unserer Patientin geht es den Umständen entsprechend gut.
Wahrscheinlich hat sie eine sehr schwere Gehirnerschütterung und braucht Zeit um sich zu erholen. Sie ist immer noch wie betäubt, wie wenn sie gerade aus der Narkose aufwachen würde. Nach dem Unfall blutete sie aus einem Ohr und der Nase. Ein Auge ist etwas eitrig. Samira versorgt sie und säubert nur das Allernötigste um sie nicht unnötig zu belasten. Erfreulich ist, dass sie gut isst, nur darf niemand im Raum sein. Beim Essen lässt sie sich nicht zusehen. Auch steht sie noch nicht auf, aber wie schon gesagt, sie braucht Zeit.
Ich war neulich kurz in Nikiti im TH. Der Eindruck der Überbelastung kam mir auch. Unendlich viele Hunde sind zu betreuen, für Samira und Niko offensichtlich kaum zu bewältigen, zumal - wie Niko mir sagte, die beiden fast den ganzen Sommer über alleine waren.
Zahllose Male habe ich versucht, mich per Telefon anzumelden, es wird nicht abgenommen, egal zu welcher Tageszeit.Von vielen Bekannten höre ich dasselbe.
Am Tor gibt es keine Klingel, um sich bemerkbar zu machen.
Wie aber soll man einen Termin vereinbaren oder einen Abholtermin einhalten, wenn keine Kommunikation möglich ist?
Ja, das ist ein Problem um das wir uns schon viele Gedanken gemacht haben.
Bis jetzt haben die bellenden Hunde immer ganz gut die Klingel ersetzt.
Die Situation ist ja folgende:
Unsere Station ist rein privat geführt. Wir bekommen keine Zuschüsse von staatlicher Seite und müssen deshalb mit den Kosten für das Personal haushalten. Wir können es uns nicht erlauben, jemanden ans Telefon zu setzen.
Bis auf 3 Nachmittagsstunden sind Samira, Niko und die Helfer in den Hundehäusern beschäftigt.
Am Nachmittag sind drei Stunden Pause, die fast immer von Notfällen unterbrochen werden.
Ich konnte in den letzten fünf Jahren noch nie ein Telefonat mit Samira zu Ende führen, weil gefundene Welpen, angefahrene Hunde usw. am Tor abgeliefert wurden.
Ich weiß wirklich auch keine Lösung
Liebe Gaby,
ich war heute das erste Mal wieder auf der Station.
Ich werde morgen Samira fragen ob und welche Fortschritte die Unfallhündin gemacht hat. Dann werde ich auch einige Fotos einstellen.
Sie hat übrigens den Namen ANNA bekommen.