An den Fotos kann man erkennen, dass Annas Allgemeinzustand sich verbessert hat. Jedoch kann man die Folgeschäden der schweren Gehirnerschütterung noch nicht abschätzen. Das rechte Auge hat eine Lidstarre, der Augapfel konnte gerettet werden. Ein Hinterlauf ist luxiert, sie tritt jedoch leicht auf. Viele Tiere haben einen luxierten Hinterlauf, der sie nicht behindert.
In erster Linie wird jetzt daran gearbeitet ihr ihre Angst zu nehmen. Flora ist ihre Betreuerin und versucht Vertrauen aufzubauen. Anna ist noch sehr scheu, hat jedoch schon begonnen sich ihren nächsten Menschen zu nähern, an der Hand zu schnüffeln.
Die Tür zu ihrem Zimmer steht Tag und Nacht offen, damit sie sich nicht abgesondert fühlt. Da sieht sie auch andere Hunde am langen Flur an ihrem Zimmer vorbeiflitzen, am Weg zum Freilauf. In der Nacht, wenn alles ruhig ist, hat sie schon begonnen, am Flur spazieren zu gehen.
Jetzt bekommt sie auch nicht mehr ihr Essen vor der Nase serviert, sondern am Flur. So wird sie gezwungen ihr Zimmer zu verlassen und vielleicht nimmt sie langsam Kontakt auf. Übrigens die Kleine ist erst 7 Monate alt.
Liebe Grüße Heidi






