Sie führt seit Juli ein Streunerleben in Parga wo sie von tierlieben Griechen aufgepäppelt wurde. Im Sommer ist Parga eine Touristenhochburg und sie führte sicher ein schönes Leben. Aber jetzt war plötzlicher Schlechtwettereinbruch mit schweren Regenfällen, Sturm, Hagel und dann ist es aus mit dem schönen Streunerleben. Außerdem gibt es jeden Winter Giftköderanschläge.
Kirki wurde in den Bergen ausgesetzt. Die tierlieben Griechen fanden sie zum Skelett abgemagert und völlig ausgetrocknet. Sie trank Unmengen Wasser und sprang gleich ins Auto. So nahmen sie sie mit nach Parga. Da die meisten Häuser jedoch hier keinen abgeschlossenen Garten haben verläuft das Leben in den Straßen und Gassen.
Sie ist eine sehr liebenswerte Hündin, verschmust, menschenbezogen. Kirki ist leinenführig. Seit drei Tagen habe ich sie im Haus und draußen an der Leine. Sie ist stubenrein, schläft die ganze Nacht durch. Gestern habe ich sie gebadet in der Badewanne. Das war ein größerer Kampf, sie wollte immer ausbrechen, höchstwahrscheinlich war es ihr erstes Bad. Auch bei Regen geht sie nicht vor die Tür. Aber man sagte mir, im Sommer war sie im Meer.
Jagdtrieb ist natürlich vorhanden. Bei den Katzen wägt sie ab welche ihr gefährlich werden können und die läßt sie in Ruhe, da macht jeder Streuner seine schlechten Erfahrungen.
Sie ist noch eine junge Hündin die jedoch schon mindestens einmal geworfen hat. Das genaue Alter wird Samira bestimmen.
Liebe Grüße Heidi





