Heute gab es Blasrohrgroßeinsatz auf der Müllkippe. Eine Samira bekannte, 7-köpfige Streunergroßfamilie ist in einen Riesencontainer gesprungen der noch mit Müll gefüllt werden sollte. Sofort wurde die Gemeinde informiert damit kein Müll mehr abgeladen wird. Dies war die Gelegenheit sie mit dem Blasrohr zu schießen, da dies im freien Gelände unmöglich ist. Die Tiere sind extrem scheu.
Die erste Kandidatin war eine Rotweilermischlingsdame. Der erste Pfeil ging in eine Plastikflasche, da sie sich genau im falschen Moment bewegte und sich die verbogene Flasche aufstellte. Der zweite Pfeil saß perfekt aber sie ergriff die Flucht und stürzte zwischen beide Großcontainer. Zum Glück lag Abfall dazwischen und sie verletzte sich nicht aber setzte die Flucht ins freie Gelände fort. Das Hochschleppen war für Nico dann Schwerstarbeit. Die Hündin hatte gefühlte 50 kg. Zum Glück war noch Hilfe vor Ort. So kam Hund für Hund auf die Station zur Versorgung, Kastration um sie dann wieder in den nächsten Tagen in die gewohnte Umgebung zu entlassen. Wie man auf den Fotos sieht war es nicht bei allen Hunden so schwierig. Der Bagger war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Was haben sich die Hunde da bloß für ein zu Hause gesucht?!? Crasse Action, Nico! Danke für die Bilder Heidi! Schade das wir uns noch nicht begegnet sind!! Sobald die Regentage einsetzen, gehen wir mit Romy nicht mehr wandern und ich kann mehr zeit auf der Station verbringen!
Eine Super Leistung, Schwerstarbeit für Nico und überhaupt besser geht es wohl nicht. Die Hunde werden alle kastriert und das ist die Hauptsache.
Den Schock mit Blasrohr und Bagger haben sie sicher bald vergessen.
Liebe Grüße Ute
Die Leute die dort arbeiten sind zum Glück tierlieb und achten darauf dass keine Tiere in den Containern sind. Und je nach Abfallhöhe kommen sie auch selbst wieder raus.
Aber endlich bot sich die Gelegenheit die Tiere im Container zu betäuben. Weil die sind viel zu schlau, es ist unmöglich die im freien Gelände mit dem Blasrohr zu schießen.
Die Hunde, die im Umkreis der Mülldeponie streunen, werden auch von der Station mit Futter versorgt.