Meine Mausi macht mir Sorgen.
Bis gestern war alles normal. Letzte Nacht waren wir dann nochmal im Garten. Noah hörte ich Nüsse kauen und als ich pfiff zum reinkommen, fand ich die Jule nicht, letztendlich fand ich sie unter einem Balkon in der hinterletzten Ecke zusammengekauert. Und sie hat kein Lecker als Betthupferl genommen, das ist Ritual...
Heute morgen dann schrie sie beim runterspringen vom Bett auf und kauerte sich gleich wieder in ihr Körbchen. Futter hat sie auch da nicht angenommen. Als ich sie hochheben wolte, schrie sich wieder kurz auf, mittlerweile war es Mittag und die TÄ macht erst um 15.30 auf.
Kurz davor hat sie Kot abgesetzt, alles ganz normal. Im Wartezimmer nicht wie sonst der Hibbel sondern sie lag auf dem Boden, allerdings hechelnd und zitternd mit angelegten Ohren und schaute mich dauernd mit erbarmungswürdigem Blick an.
Die Untersuchung hat eigentlich nichts ergeben, Schleimhäute, Augen normal, Bauchdecke weich, kein Fieber. Die TÄ vermutet was orthopädisches, allerdings hat sie beim abtasten und bewegen der Gelenke keinen Mucks gemacht.
Danach auf der Huwi hat sie nur rumgestanden und wollte wieder zum Auto in Sicherheit. Jetzt eben zuhause hat sie sich sofort aufs Bett gekuschelt. Die TÄ hat ihr Metacam gespritzt und wir sollen morgen wiederkommen.
Eigentlich wäre ich jetzt schon in Essen, Pro K hat auf der Tiermesse Hamm am WE einen Stand. Davon wurde mir dringend abgeraten.
Wenn ich nur wüsste, was sie hat, zur Zeit ist nichts von dem Gute-Laune-Hund übrig.
Sie hängt wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf dem Bett.
Laufen tut sie normal für mein Dafürhalten. Evtl. hat sie sich was gezerrt.
Bei mir läuten ja immer gleich alle Alarmglocken, wenn es einem Hund schlecht geht, ist mein Problem, weiß ich auch...
Aber dass so überhaupt nichts festgestellt wurde...
Trinken tut sie kaum....aber eben hat sie wenigstens gefressen.
Das Metacam wirkt wohl.
Ich gehe später mit ihr nochmal um den Block, mal schauen..
Der arme Noah, der hatte heute auch nichts vom Tag.
Wurde denn beim Tierarzt ein Test der Reflexe der Hinterbeine gemacht? Weiss nicht mehr genau wie es heißt, da werden die Hinterbeine nach einander quasi auf Zehenspitzen gestellt und der Hund muss sie dann sofort wieder normal hinstellen. Tut er das nicht, liegt das Problem an der Wirbelsäule.
Ich frag deshalb, weil mich das Verhalten an Joey erinnert, wenn er einen Spondylose Schub hat. Man kann dann daran zwar nichts mehr wirklich machen ausser dem Hund während des Schubes mit Schmerzmitteln helfen, aber man kann viel machen, damit der Hund keinen neuen Schub bekommt.
Joey lebt damit schon lange, wenn ich vorsichtig bin auch völlig ohne Medis und wir hatten schon lange keinen Schub mehr, zum Glück.
Also Kopf hoch, oft sieht es erstmal schlimmer aus als es ist, viel leicht hat sie sich ja auch vertreten und der Spuck ist in ein paar Tagen wieder vorbei.
Du magst mich jetzt für verrückt halten, aber so hat sich Jamie mal benommen, als sie von einer Wespe gestochen worden ist am zweiten Tag, war sie dann wieder ganz normal...
Spondylose hat heute schonmal wer gesagt. Aber ich mach mich jetzt nicht verrückt und schaue, wie es morgen ist.
Wenn sie läuft, läuft sie wie vor sich selber weg.
Nadine, Reflexe nicht, aber gebeugt und gestreckt und gedreht... sogar die Rute.
Das Metacam scheint zu wirken, sie machte eben eine Andeutung des sich auf den Rücken drehens als ich streicheln kam. Bin schon fast erleichtert und hoffe, dass die TÄ uns morgen früh grünes Licht gibt, dass ich doch noch nach Hamm auf die Messe kann. Grad morgen konnten nur so wenige.